28. Januar 2009

Linkseite

Forellen

Forellen und Saiblinge bekommen Sie bei der Fischzucht Igler

Fischereigeräte

Netze, Stiefel, Transportbehälter, Belüfter, … gibt es bei Herrn Hrastinger

Werbung für Freunde

Sie wollen ein Haus bauen? Quailtät zum Fixtermin mit Fixpreis bei Koeberl Haus.
Streit mit dem Nachbarn? Finden Sie eine gemeinsame Lösung.

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28. Januar 2009

Beratungsstellen für Teichbewirtschafter

Teichwirteverband Steiermark

Sie haben Fragen zu:

  • Besatz- und Speisefischen
  • Fischkrankheiten
  • Teichbau
  • Fördermöglichkeiten
  • Fischereizubehör
  • Sachverständigentätigkeit und Gutachten
  • Angelfischerei
  • Wasseranalysen – Wasserproben
  • Aktuelle Gesetz
  • Einfach alles rund um den Teich und deren Bewohner

Der Teichwirteverband bietet zu diesen Themen Beratung für Mitglieder an.

Tierarzt für Fische

Ihre Fische sind krank? Dr. Oliver Hochwartner ist Fachtierarzt für Fische. Dank seiner langjährigen Erfahrung bei Zier- und Nutzfischen wird er Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ausbildungskurse, Fischereifacharbeiterausbildung

Fischerei ist ein Lehrberuf. Informationen zur Berufsausbildung bekommen Sie bei Ihrer Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft oder beim Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde.
Das Institut für Gewässerökologie, Fischereibiologie und Seenkunde bietet neben den Facharbeiter- und Meisterkursen auch weitere Kurse an. (z.B: Elektofischerei, Räuchern, Bewirtschaftung von Baggerseen)

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27. Januar 2009

Angeln in der Umgebung

Die Kirchberger Teiche werden ausschließlich zur Aufzucht von Fischen verwendet. Das Angeln ist in unseren Teichen leider nicht möglich.

Fischereiverein Kirchberg

In Kirchberg können Sie an der Raab angeln. Karten gibt es bei Herrn Binder.

SPOFIZE Werndorf

Das SPOFIZE der Familie Reimoser südlich von Graz ist ganzjährig geöffnet: Öffnungszeiten

Wechselforelle – Angelspaß für die ganze Familie …

Das Forellenstüberl und die Fischzucht Wechselforelle, sind seit mehr als 30 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel für Fischliebhaber und Hobbyfischer.

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27. Januar 2009

Fachbegriffe aus der Fischzucht

einsömmrig, zweisömmrig, dreisömmrig, …

Das Wachstum von Fischen ist sehr stark von der Temperatur abhängig. Karpfen und Schleien wachsen nur in der warmen Jahreszeit. Im Winter stellen sie die Nahrungsaufnahme ein und verlieren an Körpergewicht. Für das Wachstum und damit für das Körpergewicht wird aus diesem Grund nur die Anzahl der Sommer gezählt.
Beispiel: Ein Karpfen, der im Mai auf die Welt gekommen ist, wird im Oktober (mit 5 Monaten) als einsömmriger Karpfen bezeichnet. Im darauffolgenden April, wo der Fisch bereits 11 Monate alt ist, gilt er immer noch als einsömmriger Karpfen, da er seit Oktober sein Gewicht nicht oder nur kaum verändert hat.

Mutterfische, Laichfische

Als Mutterfische werden männliche und weibliche Fische bezeichnet, die vom Fischzüchter für die Nachzucht ausgewählt wurden.

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27. Januar 2009

Futtermenge berechnen

Die Futtermenge muß an die Fischmenge angepaßt sein. Wenn man zuviel Futter verabreicht, fressen die Fische mehr als sie vertragen und sterben an umweltbedingten Erkrankungen. Bei Mischfuttermittel gibt es beim Hersteller eine Tabelle zur Berechnung der Futtermenge pro Fütterung. Bei Getreide füttert man, abhängig von der Wassertemperatur 1% bis maximal 3% des Fischgewichts im Teich pro Tag. Wenn man nur jeden zweiten Tag füttert, darf man nicht die doppelte Menge von einer Tagesration füttern. Die Fische könnten in diesem Fall die gesammte Ration auf einmal fressen. Ab 14 °C Wassertemperatur kann man mit der Getreidefütterung beginnen. 3% des Fischgewichts darf man nur füttern, wenn alle wichtigen Wasserparameter im optimalen Bereich sind.

Wann soll man füttern?

Die Fütterung der Fische sollte immer in der Früh bzw. am Vormittag erfolgen. Zum Verdauen des Futters wird eine große Menge an Sauerstoff benötigt. Der Sauerstoffgehalt im Wasser steigt im Laufe des Tages an. Bei der Verdauung des Futters steht so den Fischen am meisten Sauerstoff zur Verfügung. In der Nacht sinkt der Sauerstoffgehalt im Wasser wieder ab. Eine Fütterung am Abend hat den Nachteil, daß bei der Verdauung immer weniger Sauerstoff zur Verfügung steht. Im Extremfall kommt es zu einer Sauerstoffnot.. Die Fütterung darf immer nur von derselben Person durchgeführt werden! Wenn mehrere Menschen die Fische füttern, ist die Gefahr einer Überfütterung groß.

Wann darf man nicht füttern?

  • Wenn die Fische das Futter noch nicht aufgefressen haben.
  • Wenn tote Fische im Teich zu sehen sind.
  • Wenn ein Wasserparameter im kritischen Bereich ist.
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27. Januar 2009

Futterstellen zur Kontrolle

Der wichtigste Arbeitsschritt bei der Fütterung ist die Kontrolle. Die Fische dürfen nur gefüttert werden, wenn das gesamte Futter, das bei der letzten Fütterung gegeben wurde, auch aufgefressen ist. Futterreste, die längere Zeit im Wasser liegen, werden sauer, verfaulen und verschlechtern die Wasserqualität. Die Folge davon sind umweltbedingte Erkrankungen und tote Fische.
Bei schwimmenden Futtermitteln ist eine Kontrolle einfach. Sinkende Futtermittel kann man entweder durch einen Pendelfutterautomaten füttern oder auf Futterstellen.

Pendelfutterautomaten haben den Nachteil, daß die Fische im Gewicht sehr unterschiedlich abwachsen. Die größeren, starken Fische stehen beim Automaten und fressen, die kleineren bekommen kein Futter. Von Vorteil ist, daß das Futter im Wasser sofort gefressen wird und die einfache Sichtkontrolle, ob die Fische die Ration gefressen haben oder nicht.

Bei der Fütterung auf Futterstellen richtet man pro Teich ein bis zwei Futterstellen ein. Bei großen Teichen errichtet man pro Hektar Wasserfläche eine Futterstelle. Auf dieser Stelle graben die Fische in kurzer Zeit den weichen Schlamm beiseite und das Futter fällt auf festen Boden. Man kann auch einen einfachen Futtertisch aus Holz unter Wasser errichten, und auf diesem Tisch füttern.

Ist das Futter wirklich gefressen?

Zur Kontrolle verwendet man eine Gartenhaue mit verlängertem Stiel. Diese Haue versenkt man bis zum Boden oder zum Futtertisch. Danach zieht man das Gerät ruckartig 50 cm nach oben und versenkt es wieder bis zum Boden. Diesen Vorgang wiederholt man an mehreren Stellen des Futterplatzes. Ist noch Futter vorhanden, wird es an die Wasseroberfläche gespült.

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27. Januar 2009

Fischkrankheiten vermeiden

Vorbeugen ist besser als heilen! Das gilt natürlich auch für Fische. Im folgenden einige Tipps zur Vorbeugung von Fischkrankheiten.

Fischkrankheiten durch Erreger ( Viren, Bakterien, Pilze )

Wie kommen die Erreger in den Fischteich? Die häufigste Ursache ist der Fischbesatz. Die Übertragung durch das Zulaufwasser, durch Vögel oder Fischereigeräte ist ebenfalls möglich, kommt aber meist nur bei einem dichten Fischbesatz vor. Die Erreger müssen in ausreichender Menge einen Fisch befallen, um eine Krankheit auszulösen. Beim Fischbesatz ist die Gefahr am größten, mit Besatzfischen aus verschiedener Herkunft eine große Anzahl von Erregern einzuschleppen.
Wie kann ich meine Fische vor Krankheitserregern schützen?

  • Kaufen Sie Besatzfische immer aus dem gleichen Produktionsbetrieb. Sie können sich vor dem Kauf ein Bild über die Qualität der Fische machen bzw. kennen die Qualität der Fische aus einer mehrjährigen Geschäftsbeziehung. Wenn Sie die Fische aus den unterschiedlichsten Gewässern oder aus unbekannter Herkunft beziehen, ist es wahrscheinlicher, daß Sie auch einmal erkrankte Fische einsetzen und damit auch Ihren Fischbestand gefährden.
  • Fische mit einer guten Kondition können Krankheitserreger besser abwehren. Achten Sie daruf, daß Ihr bestehender Fischbestand optimale Bedingungen im Teich hat, bevor Sie weitere Fische besetzen.
  • Fische, die mehrmals abgefischt und transportiert wurden, sind durch den Stress geschwächt und daher anfälliger zu erkranken. Auch hier ist der Kauf direkt beim Produzenten von Vorteil. Ihre Besatzfische gelangen direkt vom Produktionsbetrieb zu Ihrem Gewässer. Der Stress durch Abfischung und Transport wird minimiert.

Umweltbedingte, nicht ansteckende Erkrankungen

Fische im Fischteich können nicht aus dem Teich flüchten, wenn sich die Umweltbedingungen im Teich verschlechtern. Durch ungünstige Wasserbedingungen werden Haut und Kiemen geschädigt. Parasiten vermehren sich auf Haut und Kiemen und schädigen den Fisch zusätzlich. Im Extremfall kommt es zu massiven Fischsterben.
Die häufigsten Ursachen für Fischsterben bedingt durch schlechte Umweltbedingungen, ist ein zu starker Fischbesatz, eine zu starke Fütterung der Fische, oder die Einleitung von giftigen Abwässern.

Wie kann ich die Umweltbedingungen im Teich verbessern?

  • Die Besatzdichte an die Ertagsfähigkeit des Gewässers anpassen. Die Ausscheidungsstoffe der Fische bleiben im Teich und müssen im Teich von Bakterien und Pflanzen zersetzt werden. Sind zu viele Fische im Teich, können die Ausschscheidungsprodukte nicht mehr schnell genug abgebaut werden.
  • Richtige Fütterung der Fische. Bei einer zu intensiven Fütterung häufen sich giftige Ausscheidungsprodukte, wie zum Beispiel Ammoniak, im Wasser an. Vor allem bei hohen Wassertemperaturen kann es dadurch zu großen Fischverlusten kommen. Karpfen sind besonders empfindlich auf eine Überfütterung.

Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Fische erkranken oder sogar sterben, sollten Sie mit einem Tierarzt die Ursachen abklären. Als Tierarzt, der viele Erfahrungen mit Fischkrankheiten hat, kann ich ihnen Dr. Oliver Hochwartner empfehlen.

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27. Januar 2009

Tiere und Planzen an den Kirchberger Teichen

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26. Januar 2009

Naturnahrung – Fischnährtiere

Welches Futter finden Fische im Teich?

In jedem Gewässer leben Insekten, Würmer, Krebse, Muscheln und Schnecken, die die Fische als Nahrung nutzen. In Teichen sind die wichtigsten Fischnährtiere kleine Planktonkrebse (Daphnien), Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer (Tubifex), da diese Arten massenhaft auftreten. Die Fische haben sich im Laufe ihrer Entwicklung über Millionen von Jahren an dieses Nahrungsangebot angepasst. Die Naturnahrung ist daher das hochwertigste Futter, das ein Fisch bekommen kann. Im Gegensatz zu den Wassertieren können Wasserpflanzen nur von einigen wenigen Fischarten direkt verwertet werden. Die Fischnährtiere, oder auch Naturnahrung genannt, entsprechen also dem Gras bei der Rinderweide. Übrigens: auch Raubfische fressen in den ersten Lebenswochen ausschließlich die Naturnahrung. Erst ab einer bestimmten Größe, z. B. beim Hecht ab 7 cm Körperlänge, beginnen sie damit, Fische zu fressen.

Wovon leben die Fischnährtiere?

Durch Sonnenlicht und Nährsalze entwickeln sich Planktonalgen. Diese Algen werden von den Fischnährtieren gefressen. Je mehr Planktonalgen sich im Teich bilden, desto mehr Fischnährtiere können sich im Teich entwickeln. Im Teich gibt es also folgende Nahrungskette: 
Nahrungskette
Die Menge der Algen, die der Teich produziert, ist abhängig von der Teichfäche, die vom Sonnenlicht bestrahlt wird. Je größer der Teich, desto mehr Algen und in Folge mehr Fischnährtiere und mehr Fische. Die Wassertiefe ist für die Menge der natürlichen Fischnahrung unwichtig. Weitere Einflußfaktoren auf die Menge der Fischnährtiere sind die Bonität des Teichbodens (Nährsalze), sonnige oder schattige Lage und das Klima. So bringt ein gleich großer Teich in der Steiermark einen höheren Fischertrag als ein Teich im Waldviertel. Warum? Durch das wärmere und sonnigere Klima in der Steiermark entsteht im Teich eine größere Menge an Fischnährtieren und deshalb wachsen hier die Fische besonders gut.

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26. Januar 2009

Naturnahe Teichwirtschaft

Naturnahe Teichwirtschaft – Weidehaltung im Teich!

Waldteiche LuftbildIn jedem Fischteich finden Fische Nahrung in Form von kleinen Würmern und Krebstieren. In natürlichen Gewässern ernähren sich die Fische ausschließlich von diesen Fischnährtieren. In der naturnahen Teichwirtschaft verwenden wir zusätzlich zu diesem natürlichen Futterangebot Getreide als Futtermittel für unsere Fische.

Die naturnahe Teichwirtschaft ist vergleichbar mit einer Weidehaltung bei Rindern. Die Weide ist der Teich und die Fische sind die Weidetiere. Das Ziel des Bewirtschafters muss dabei sein, die Anzahl der Weidetiere genau zu regeln. Zu wenige Weidetiere nuzen das Nahrungsangebot der Weide nicht aus. Zu viele Tiere auf der Weide fressen die Weide kahl und haben dann nicht mehr genug zu fressen. Ist die Anzahl der Weidetiere richtig gewählt, so wächst auf der Weide ausreichend Futter nach. Die Weidetiere fühlen sich wohl und sind gesund. 

Bei der naturnahen Teichwirtschaft funktioniert es genau so. Damit die Anzahl der Fische genau bestimmt werden kann, wird der Teich jedes Jahr komplett ausgefischt. Wenn der Teich wieder mit Wasser befüllt ist, werden genau so viele Fische eingesetzt, das sie das ganze Jahr ausreichend Fischnährtiere zur Verfügung haben. Ein Beispiel: Im dritten Aufzuchtjahr besetzen wir einen Karpfen pro 20 qm Teichfläche.

Eisvogel beim Putzen, Foto: Franz LukasBei diesem extensiven Fischbesatz benötigten wir grosse Flächen für die Aufzucht unserer Fische. Dennoch bringt diese traditionelle Fischhaltung wichtige Vorteile mit sich:

  • Gesunde Fische. Je dichter Tiere gehalten werden, desto mehr versuchen Parasiten und Krankheitserreger diesen Bestand auf ein normales Maß zu reduzieren. Mehr Platz für die Tiere bedeutet deshalb auch weniger  kranke Tiere. 
  • Unabhängigkeit von Fischmehlen. Durch die Überfischung der  Meere wird das Fischmehl im Mischfutter für Fische immer knapper und teurer. In der naturnahen Teichwirtschaft beziehen die Fische  das notwendige Eiweiß aus den Fischnährtieren und nicht aus Fischmehlen.  
  • Die Fische sind von klein auf gewöhnt sich natürliche Nahrungsquellen zu suchen. Wenn sie in ein neues Gewässer besetzt werden, finden sie schnell diese natürlichen Nahrungsquellen.
  • Lebensraum für andere Lebewesen. Auch wenn wir unser Geld mit der Fischzucht verdienen, bietet unsere Teichanlage einen Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Darunter sind auch einige Arten die auf der Roten Liste stehen wie der Eisvogel.
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Kategorie Fischzucht, Fütterung | 1 Kommentar »
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