Futterstellen zur Kontrolle
Der wichtigste Arbeitsschritt bei der Fütterung ist die Kontrolle. Die Fische dürfen nur gefüttert werden, wenn das gesamte Futter, das bei der letzten Fütterung gegeben wurde, auch aufgefressen ist. Futterreste, die längere Zeit im Wasser liegen, werden sauer, verfaulen und verschlechtern die Wasserqualität. Die Folge davon sind umweltbedingte Erkrankungen und tote Fische.
Bei schwimmenden Futtermitteln ist eine Kontrolle einfach. Sinkende Futtermittel kann man entweder durch einen Pendelfutterautomaten füttern oder auf Futterstellen.
Pendelfutterautomaten haben den Nachteil, daß die Fische im Gewicht sehr unterschiedlich abwachsen. Die größeren, starken Fische stehen beim Automaten und fressen, die kleineren bekommen kein Futter. Von Vorteil ist, daß das Futter im Wasser sofort gefressen wird und die einfache Sichtkontrolle, ob die Fische die Ration gefressen haben oder nicht.
Bei der Fütterung auf Futterstellen richtet man pro Teich ein bis zwei Futterstellen ein. Bei großen Teichen errichtet man pro Hektar Wasserfläche eine Futterstelle. Auf dieser Stelle graben die Fische in kurzer Zeit den weichen Schlamm beiseite und das Futter fällt auf festen Boden. Man kann auch einen einfachen Futtertisch aus Holz unter Wasser errichten, und auf diesem Tisch füttern.
Ist das Futter wirklich gefressen?
Zur Kontrolle verwendet man eine Gartenhaue mit verlängertem Stiel. Diese Haue versenkt man bis zum Boden oder zum Futtertisch. Danach zieht man das Gerät ruckartig 50 cm nach oben und versenkt es wieder bis zum Boden. Diesen Vorgang wiederholt man an mehreren Stellen des Futterplatzes. Ist noch Futter vorhanden, wird es an die Wasseroberfläche gespült.
- Futtertisch mit Kontrollgerät
- Kontrollgerät Marke Eigenbau
- Futterhütte mit Futtertisch, Wasser im Teich abgesenkt


